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Richtige Pflege und Behandlung

Wir von Barth & Könenkamp haben eine lange Tradition im Handel mit Seide und darum auch Erfahrung mit dieser Naturfaser. Um diesen feinen Fadens richtig und gut zu behandeln und zu pflegen, sollte man im Vorfeld ein paar Fakten wissen. Seide ist in sehr unterschiedlichen Qualitäten zu haben. Von einer stumpfen, noppigen Wildseide bis hin zum fließenden Chiffon bietet diese Naturfaser eine Bandbreite an Aussehen, Fall, Festigkeit und Gewicht, wie kaum eine andere Faser.

Zunächst ist Seide eine sehr feine tierische Eiweißfaser, die aufgrund ihrer Beschaffenheit eine besondere Pflege verdient. Nach dem deutschen Textil-Kennzeichnungsgesetz darf nur wirklich 100%ig reine Seide als „Seide“ verkauft werden. Achten Sie deshalb beim Einkauf auf die Bezeichnung „Seide“ bzw. „Reine Seide“ oder auf das Seidenzeichen, das weltweit anerkannt für diese Naturfaser steht.

Ähnlich wie bei Kaschmir sollte man sich zunächst immer überlegen, ob das Lieblingsstück aus Seide wirklich gewaschen werden muss. Sofern keine Flecken zu sehen sind, genügt es das Lieblingsstück aus Seide zu lüften. Achtung: Vor Sonne schützen!

Pflege der Seide 1

Um die Lebensdauer der Seide zu verlängern sind ein paar Regeln zu beachten:

  • Kleidungsstücke unbedingt vor Schweißkontakt und Wasser schützen
  • Verschmutzte Kleidung möglichst sofort in die Reinigung geben
  • Flecken auf keinen Fall selbst entfernen
  • Reinseidengewebe können nicht indanthren (licht- und farbecht) gefärbt werden

Was die Lagerung von Seide betrifft ...

Die edle Seide sollte bei der Aufbewahrung vor Staub, Feuchtigkeit und Sonneneinstrahlung geschützt werden. Auch Motten können Seide gefährlich werden. Daher sollten Sie für die Lagerung Ihrer Seidenteile mit Baumwolle oder atmungsaktiven Stoffe umhüllen, vor Sonneneinstrahlung schützen und die Aufbewahrung in Plastik vermeiden, da dies Feuchtigkeit fördert und zu einer Gelbfärbung oder Schimmel führen kann. Dadurch verhindert man, dass die Fasern abstumpfen oder Schaden nehmen.