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Maulbeerseide

Auch gezüchtete Seide genannt
Sie stammt, wie der Name sagt, vom Maulbeerspinner.

Haspelseide

Nennt man den „endlos“ langen Faden aus dem Mittelteil des Kokons. Aus Haspelseide werden die edelsten Seidenstoffe hergestellt.

Tussahseide

Auch Wildseide genannt
Neben dem Maulbeerspinner gibt es viele freilebende Seidenraupen, die uns mit der sogenannten Wildseide beliefern. Tussahseide ist robuster als Maulbeerseide und hat von Natur aus eine leicht bräunliche Farbe. Der dickere und kürzere Faden wirkt aufgrund seiner natürlichen Färbung und der starken Verbastung uneinheitlicher und weniger fein. Aus dieser Wildseide werden u.a. Honan- und
Shantungstoffe gemacht.

Tussahseide unterscheidet sich von anderen Seidenarten durch ein entscheidendes Merkmal: Während Seide normalerweise aus den abgewickelten Fäden des Seidenspinnerkokons gewonnen wird, ist dies bei Tussahseide ganz anders. Hier gewinnt man die Seidenfäden aus Kokons, aus denen die Falter bereits geschlüpft sind und nicht wie sonst üblich, vor dem Schlüpfen in kochendem Wasser abgetötet wurden.

Der Kokon wird dabei beschädigt, und der Faden daher an vielen Stellen nicht mehr intakt. Dies wiederum bewirkt beim Verweben der Fäden Verknotungen, die zur typischen unregelmäßigen Struktur führen. Die Fäden werden auch nur teilweise dem aufwendigen Verfahren des Entbastens unterzogen, so dass sich das Gewebe etwas härter anfühlt.

Wildseide

Wildseide entsteht durch Kokons bereits geschlüpfter Raupen. Beim Schlüpfen entsteht ein Loch, das den Kokon mehrfach durchtrennt. Bei der Garnherstellung entstehen dadurch Verknüpfungspunkte, die kleinen unregelmäßigen Knötchen, die z.B. der Dupionseide ihre charakteristische Struktur verleihen.